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Autor des Buchs "Traumland Alptraum" durch das BKA in Abu Dhabi in eine Falle gelockt?!

Dubai, Traumland vieler deutscher Touristen. Nicht so für den Autor H.P. Schneider Döll. In dem Sachbuch "Traumland Alptraum" berichtet er über seine "reale" Inhaftierung und die Menschenrechtsverstöße in den VAE.

ISBN 3-8311-4017-0 , VK 12,90 €, ein Teilerlös wird der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte abgeführt. Bestellung im Buchhandel oder über schneiderautor@yahoo.de 


Was war passiert?

Der Autor und Dokumentarfilmer H.P. Schneider Döll wandte sich vertrauensvoll im Jahre 2000 an einem BKA V Mann, mit Dienstsitz in der deutschen Botschaft in Abu Dhabi. Eine Woche später wurde er verhaftet und ein Jahr in den Vereinigten Arabischen Emiraten festgehalten.

Später gibt der BKA Mann R.P. gegen über Bekannten an: „Das sei Dumm gelaufen“ .

Was war passiert ? Schneider Döll arbeitete ganze 5 Wochen in der Vertretung des Scheichs Maktoum aus Dubai in Abu Dhabi, der Hauptstadt der VAE. Als der deutsche das Gebäude im November 2000 wieder betreten wollte wurde er durch einen Sicherheitsbeamten informiert, dass alle Mitarbeiter am Vortag verhaftet wurden. Schneider Döll setzte sich daraufhin mit dem BKA V Mann in Verbindung und bat um Hilfe. Eine Woche später brachte R.P. in einem Diplomatenfahrzeug den Ahnungslosen zur Polizei bezüglich einer Aussage. Als sich der BKA Mann 5 min später verabschiedete, da er angeblich einen weiteren Termin habe, wurde Schneider Döll verhaftet. Was dann passierte ist Filmreif.

In den nächsten 7 ½ Monaten wurde er 6 mal verlegt, von einer Polizeistation zur nächsten gebracht und landete später in dem berüchtigten Zentralgefängnis in Abu Dhabi. Als Schneider Döll dort in einen Hungerstreik trat, weil er einen Anwalt konsultieren wollte, erklärte die Anstaltsleitung: für was er einen Rechtsbeistand benötige, da gegen ihn nichts vorliege.

Nicht nur dass Folter und die Missachtung von Menschenrechten an der Tagesordnung stand, verschlechterte sich der Gesundheitszustand des Deutschen dramatisch. Der deutsche Arzt Dr. Tabara aus Abu Dhabi, der Schneider Döll nach seiner Entlassung untersuchte, bestätigte, dass er großes Glück hatte überlebt zu haben.

Verschiedene Übergaben an die deutsche Botschaft scheiterten daran, dass entweder „islamisches Wochenende sei“ oder das die Mitarbeiter gerade mit wichtigeren Angelegenheiten beschäftigt waren. Auch nach seiner Freilassung war die deutsche Vertretung nicht sonderlich an einer lückenhaften Aufklärung interessiert. Für die Botschaft war der Zwischenfall äußerst unangenehm.

Nur auf Druck von Schneider Döll nahm der Botschafter Dr. Alexander Mühlen Kontakt zu dem Menschen auf der die Verhaftung des deutschen und 10 weiteren Personen angeordnet hat. Mühlens Gesprächspartner Scheich Saif bin Zayed Al Nahayn ( Sohn des Präsidenten der VAE und Polizeichef des Emirates Abu Dhabi ) traf den Vertreter Deutschlands zwei Mal. Der Scheich lenkte dann jedoch das Thema auf deutschen Fußball um.

Da mit einer erneuten Verhaftung oder dem verschwinden lassen des unliebsamen Gastes zu rechnen sei, äußerte Schneider Döll Zuflucht in der Botschaft zu suchen. Er durfte weiterhin das Land nicht verlassen, da angeblich sein Pass verloren gegangen war. Als die Botschaft schließlich einen neuen ausstellte, wurde dieser schnellstens wieder eingezogen. Nur zwei Tage bevor Schneider Döll Zuflucht und Schutz in der Botschaft suchen wollte wurden innerhalb weniger Stunden sein Pass gefunden und er durfte das Land verlassen.

Auch in Deutschland ist sein Alptraum noch längst nicht zu einem Ende gekommen. Im Gegenteil.

Das Auswärtige Amt verwickelt sich weiterhin in ein Lügengespinst um die Verhaftung und die Ohnmächtigkeit in Abu Dhabi demonstrieren zu können. Schneider Döll hat u.a. Strafanzeige gegen den BKA V-Mann R.P. wegen Beihilfe zur Freiheitsberaubung gestellt. Auch hat der Petitionsausschuss des Bundestages weiterhin viele Fragen an das Auswärtige Amt. Der Beauftragte für Bundesdatenschutz mit Sitz in Bonn hat ebenso einige Ungereimtheiten festgestellt und arbeitet ebenso an einer lückenlosen Aufklärung.

(Details des Verfahrens und Adressen für Solidaritätsbezeugungen und Beschwerden unserer Leser sind hier zu finden)

Rückendeckung bekam der Autor schließlich von der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte in Frankfurt, die ein Vorwort des Buches „Traumland Alptraum - Im Namen Allahs“ (ISBN 3-8311-4017-0) geschrieben hat. Ein Teilerlös aus dem Verkauf wird der IGFM als Spende abgeführt.

In diesem Buch berichtet er nicht nur über sein Schicksal sondern berichtet ausführlich über Kinderversklavung, Folter und die Allmacht der Nahyan Familie.

Übrigens, der Titel des Buches „Traumland Alptraum- Im Namen Allahs“ taucht bereits lange vor erscheinen in den Akten des Auswärtigen Amtes auf.

H.P. Schneider Döll Tel: 0160 958 55 2 66