„Pleitewelle
bei deutschen Lebensversicherern?“
- „Erhöhter Abschreibungsbedarf“ - „Regierung will
Mindestverzinsung für Lebensversicherung senken“ – so oder ähnlich
klangen die Hiobsbotschaften der letzten Wochen und Monate. Viele
Anleger, die auf die berühmte „dritte Säule“ für ihre Altersversorgung
gesetzt haben, sehen ihren Lebensabend plötzlich wirtschaftlich
gefährdet. Was ist zu tun?
Wie meistens im Leben ist Panik ein schlechter Ratgeber! Wer seine
Lebensversicherung vorschnell kündigt, verliert mit Sicherheit Geld. Der
sogenannte Rückkaufswert liegt in den Anfangsjahren der Laufzeit
regelmäßig unter den eingezahlten Prämien, weil Vertriebs- und
Verwaltungskosten sowie der Todesfallschutz die ersten Beiträge einfach
„auffressen“. Außerdem „bestrafen“ die Versicherer Aussteiger mit
Stornogebühren und Kürzungen bei den Überschussanteilen. Damit noch
nicht genug: Ist der Vertrag weniger als 12 Jahre gelaufen, dann hält
auch noch der Fiskus die Hand auf. Ob eine Wiederanlage den entstandenen
Verlust ausgleichen kann, bedarf genauer Analyse.
Alternativ kann man die Einzahlungen verringern, die Laufzeit verkürzen
oder die Police ganz beitragsfrei stellen. Der Vorteil: Die eingezahlten
Beiträge und schon aufgelaufenen Überschussanteile verzinsen sich über
die Restlaufzeit weiter. Und der Todesfallschutz bleibt erhalten, wenn
auch mit verringerter Versicherungssumme. Noch relativ neu in
Deutschland: Man kann seine Police auch an einen professionellen
Investor verkaufen und erhält dabei im Schnitt um die zehn Prozent mehr
Geld zurück als bei einer Kündigung – vorausgesetzt, Vertrag und
Versicherer erfüllen bestimmte Mindestanforderungen.
Das gesparte Geld können Sie natürlich rentabler anlegen – z.B. in einer
britischen Lebensversicherung (siehe unseren Geld-Tipp vom März). Welche
Strategie für Sie die richtige ist, hängt also von vielen Faktoren ab –
nicht zuletzt von Ihren persönlichen Erwartungen an eine Geldanlage bzw.
Altersvorsorge. Sprechen Sie deshalb jetzt mit uns!