Frankenurlaub - Franken Presse - Frankenreporter
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Den
Urlaub mit und auf dem Rad zu verbringen, ist eine der schönsten Arten, das
Ferienland Franken mit seinem abwechslungsreichen Wegenetz und 15
Reiselandschaften für sich zu entdecken.
Die Routen führen in wildromantische Wälder, entlang idyllischer Flussläufe,
vorbei an hoch aufragenden Felsen, in liebliche Täler, durch sonnenverwöhnte
Weinberge, in die Pracht der fränkischen Städte oder mitten hinein in die
Geschichte – unterwegs warten beispielsweise die UNESCO-Welterbestätten Limes,
Würzburg und Bamberg, die Burgenkunst des Mittelalters oder barocke
Residenzen.
Die Kombination dieser Vielfalt mit umfassenden und speziell auf Radler
zugeschnittenen Serviceleistungen macht Franken zu einem idealen Ferienland
für den Aktivurlaub mit dem Rad.
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2008 hat der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) wieder
die beliebtesten Radreiseregionen in Deutschland ermittelt – und Franken
gehört auch dieses Jahr wieder zu den Top-Destinationen. Seit Jahren vorne mit
dabei ist Franken auch unter den ADFC-Spitzenreitern der deutschen Radwege.
Vor allem der „Main-Radweg“ und der „Altmühltal-Radweg“, beides faszinierende
Flussstrecken, sind kontinuierlich unter den „Top Ten“.
Fahrradservice mit Gütesiegel
Mit viel Engagement wurden in Franken die Serviceleistungen an die Bedürfnisse
der Radler angepasst. Dafür stehen beispielsweise die weit über 500
fahrradfreundlichen Gastbetriebe mit dem Gütesiegel „Fahrradfreundlicher
Hotel- und Gaststättenbetrieb“ des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes
und bzw. oder die Auszeichnung „Bett&Bike-Gastbetrieb“ des ADFC.
Zu den Kernkriterien dieser Qualitätssiegel gehören ein verschließbarer Raum
für Fahrräder, Platz zum Trocknen der Ausrüstung sowie Karten und Pläne oder
ein vitamin- und kohlehydratreiches Frühstück für den nächsten Tourtag.
Auch bei der Anreise haben Radler in Franken starke Partner. Entlang des
„Main-Radwegs“ bietet die DB Regio Unterfranken den Rad-Wander-Express
Frankenland an. Vom 30. April bis 3. Oktober 2007 folgt er der Trasse des
„Main-Radwegs“ von Aschaffenburg über Gemünden und Schweinfurt bis Bamberg,
Räder fahren kostenlos mit (www.bahn.de/regiounterfranken).
Ein Tipp sind auch das TagesTicket Plus und die MobiCard im Verkehrsverbund
Großraum Nürnberg (VGN). Gelten sie normalerweise für bis zu sechs Personen
(davon max. zwei über 18 Jahre) in den Bussen und Bahnen des VGN, können
Aktivurlauber auch mit bis zu zwei Rädern anstelle von zwei Mitfahrern auf
Tour gehen (www.vgn.de).
Frankenwaldmobil für Radfahrer
Auch in den einzelnen fränkischen Urlaubslandschaften ist man hervorragend auf
Radler eingestellt. Im Frankenwald beispielsweise bietet „Frankenwaldmobil“
ein Netz aus Bahnen und Bussen speziell für Radler, Wanderer und Ausflügler.
Das gleiche Ziel hat auch der „FreizeitBus“ im Naturpark Altmühltal – die
Busse sind mit einem eigenen Fahrradanhänger ausgestattet. In den Regionen
geht der Service aber noch weiter: zum Beispiel mit zahlreichen Radlpauschalen,
Fahrradvermiet- und Reparaturstationen.
Neu im Radwegenetz: der „SandAchse Radweg“
In Franken ruht man sich nicht auf seinen Radangeboten aus. Bestehende Wege
werden verbessert, neu ausgeschildert oder neu konzipiert, und natürlich
kommen auch neue Wege hinzu. Am 19. April 2007 reiht sich mit der offiziellen
Eröffnung des „SandAchse Radweges“ ein weiterer Themen-Radweg in die Riege der
fränkischen Touren.
Der neue Radweg führt entlang der „SandAchse Franken“ und damit einem der
größten Naturschutzgebiete in Bayern. Der „SandAchse Radweg“ erstreckt sich
zwischen Bamberg und Weißenburg i. Bay. durch sechs fränkische Feriengebiete
und verbindet eine großartige Naturkulisse mit faszinierenden historischen
Städten.
Im Mittelpunkt des 180 Kilometer langen „SandAchse Radweges“ steht der
Lebensraum Sand.
Nach dem Start bei Hallstadt im Steigerwald führt der Weg vorbei an Sandrasen
und sandigen Ufern, durch Blütenmeere und stille Kiefernwälder. Auf den
sandigen Böden wiegen sich Silbergras und violette Sandgrasnelken im Wind,
Scharen von Schmetterlingen flattern über die Blumen und im lockeren Sandboden
gedeiht Spargel und Meerrettich – ein Tipp für eine genussreiche Pause
unterwegs.
Nahezu steigungsfrei radelt man entlang der Regnitz, Pegnitz und Rednitz durch
den Steigerwald, die Fränkische Schweiz, die Städteregion Nürnberg, die
Frankenalb, das Fränkische Seenland und den Naturpark Altmühltal.
Mit Bamberg, Forchheim, Erlangen, Fürth, Nürnberg, Schwabach und Weißenburg i.
Bay. vereint der „SandAchse Radweg“ große Städtehöhepunkte. Übrigens: auch in
den Städten spielt der Sand eine große Rolle.
In Bamberg – die gesamte Altstadt ist UNESCO-Welterbe – trägt der älteste
Stadtteil den Namen „Sand“ und ist Schauplatz der jährlichen Kirchweih, der „Sandkerwa“.
Auch Nürnberg ist eng mit dem Sand verbunden: Die Altstadt mit der Kaiserburg
als Wahrzeichen ist aus Sandstein erbaut.
Zu Sonne, Sand und Strand gehört natürlich auch Wasser: Wer auf dem „SandAchse
Radweg“ unterwegs ist, den locken erfrischende Bäder im Fluss, in Baggerseen
oder im Großen Brombachsee.
Mehr Infos dazu unter
www.sandachse.de
Mainradweg - Uferauen als Wegbegleiter
Folgt der „SandAchse Radweg“ gleich drei fränkischen Flüssen, so ist es auch
bei vielen anderen Radwegen in Franken das Wasser, das die Richtung vorgibt.
Besonders genussvoll erlebt man dies auf dem „Main-Radweg“.
Auf 600 Kilometern schlängelt er sich entlang der „Lebensader Main" – von
dessen Ursprung bis zu seiner Mündung in den Rhein, durch Franken und die
reizvolle Landschaft des Hessischen Untermains. Genaugenommen hat der Main
zwei Quellen: einmal die Quelle des „Weißen Mains“ bei Bischofsgrün im
Fichtelgebirge und die des „Roten Mains“ bei Creußen in der Fränkischen
Schweiz. Und so hat man auch die Wahl, wo man seine Fahrt auf dem
„Main-Radweg“ beginnen lassen möchte.
Die Variante am „Weißen Main“ führt über die Bierstadt Kulmbach, am „Roten
Main“ entlang kreuzt man die Festspielstadt Bayreuth. Beide Flüsse – und damit
auch die Route – vereinen sich kurz hinter Kulmbach, bekannt für das
Bayerisches Brauereimuseum.
Schlag auf Schlag folgen auf dem „Main-Radweg“ die Höhepunkte: Bad
Staffelstein mit der wärmsten Thermalsole Bayerns in der Obermain-Therme,
Kloster Banz und die Basilika Vier-zehnheiligen sind Glanzlichter auf dem Weg
durch das Obere Maintal-Coburger Land.
Im Steigerwald ist es Bamberg, das die Radler empfängt. Über Zeil a. Main und
Haßfurt in der sanften Mittelgebirgslandschaft der Haßberge erreichen die
Radler das Fränkische Weinland. Der „Main-Radweg“ durchquert Schweinfurt, in
dem das Museum Georg Schäfer zu besichtigen ist, idyllische Winzerstädtchen
und Weinorte und erreicht schließlich Würzburg.
Der Frankenwein hat die Stadt fest in der Hand – und mit der Residenz entdeckt
man hier die Faszination eines UNESCO-Welterbes. Weinberge und bewaldete Hänge
bestim-men das weitere Bild der Tour am Mainufer. Die Radler passieren die
Mündung der Tauber in den Main bei Wertheim im Lieblichen Taubertal.
Die Stadt ist einen Besuch wert – hier warten anmutige Fachwerkbauten und die
zweitgrößte Burgruine Süd-deutschlands. Über die Rotweinorte Miltenberg und
Klingenberg im Spessart-Main-Odenwald geht es weiter bis ins „bayerische
Nizza“ Aschaffenburg.
Bald darauf verlässt der „Main-Radweg“ Franken und führt nun über Frankfurt
durch die Tief-ebene am Hessischen Untermain, bis der Main bei Mainz in den
Rhein mündet.
Mehr Infos dazu unter
www.mainradweg.com
Altmühltal-Radweg
Was der Main für den Main-Radweg, ist die Altmühl für den „Altmühltal-Radweg“.
Er folgt auf 166 Kilometern ihren zahlreichen Windungen im Naturpark
Altmühltal zwischen Gunzenhausen und Kelheim und eignet sich dank der fast
gänzlich steigungsfreien Trassenführung hervorragend für Familien. Fluss und
Radweg bringen dabei Natur und Kultur zusammen.
Auf dem „Altmühltal-Radweg“ steuert man Naturschauspiele wie die Felsformation
der „Zwölf Apostel“ bei Solnhofen, die Gungoldinger Wacholderheide oder die
Tropfsteinhöhle Schu-lerloch bei Essing an. Dazwischen warten Höhepunkte der
Ge-schichte – darunter die mittelalterliche Burg Pappenheim, das barocke
Eichstätt und römische Zeugnisse am UNESCO-Welterbe Limes
Mehr Infos dazu unter
www.naturpark-altmuehltal.de
Regnitz-Radweg
Ein weiterer Tipp für Flussradler ist der „RegnitzRadweg“. Die Erlebnistour
zwischen Bamberg und Nürnberg über Forchheim, Erlangen und Fürth folgt dem
Wasserlauf der Geschichte. Auch hier haben die Radler die Wahl zwischen zwei
Varianten.
Auf 84 Kilometern folgt die Talroute der Pegnitz durch Städte und kleine
Ortschaften. 72 Kilometer lang ist die parallel dazu verlaufende Kanalroute
entlang des Main-Donau-Kanals – beide Routen lassen sich problemlos zu einer
Rundtour kombinieren, auf der sich neben den geschichtsträchtigen Städten auch
historische Schleusen und Wasserschöpfräder entdecken lassen.
Mehr Infos dazu unter
www.regnitzradweg.de
Das komplette Informationspaket für Radfahrer
Umfassend informiert der Tourismusverband Franken mit seiner großformatigen
Broschüre „Radeln in Franken – Journal mit Touren, Tipps und Infos“, in der
sich die fränkischen Urlaubslandschaften mit ihren schönsten Touren
vorstellen.
Ergänzend dazu finden sich im Serviceheft „Radeln in Franken 2007 – Angebote,
Termine, Unterkünfte“ nach Gebieten geordnet die wichtigsten
Radveranstaltungen und Termine, Pauschalangebote, Fahrradvermiet- und
Reparaturstationen, Radwanderkarten und fahrradfreundliche Gastbetriebe.
Beide Publikationen können kostenlos über den Tourismusverband Franken
angefordert werden. Natürlich können Sie auch alle Informationen im Internet
nachlesen unter
www.frankentourismus.de
Kontaktadresse: Tourismusverband Franken, Wilhelminenstraße 6, 90461 Nürnberg,
Telefon 0911/94151-0, Fax 0911/94151-10,
info@frankentourismus.de
www.frankentourismus.de
Wichtige Links zum Bericht:
www.steigerwald.de
www.fichtelgebirge.de
www.bierstrasse.de
www.frankenwald.de
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