
Erstes Europäisches Wanderreitsymposium
„Erlebnis-Reiten in der
Landschaft“ ist das Thema des „1. Europäischen Wanderreitsymposiums“, das
vom 07. bis 09. Oktober 2004 in Prüm in der Eifel stattfinden wird.
Die Veranstaltergemeinschaft, zu der u. a. auch die Deutsche Reiterliche
Vereinigung (FN), der Landesverband der Reit- und Fahrvereine Rheinland
sowie der Verein „Eifel zu Pferd“ gehören, rechnet mit über 200
Wanderreiter aus ganz Europa.
Erfahrene Referenten werden beim Symposium
die Situation des Wanderreitens darstellen. Zugleich werden sich
interessierte Betriebe präsentieren, aber auch Wanderreit-Stationen. Das
Ziel ist es, das Wanderreiten – meist von Individualisten betrieben – als
Freizeitbeschäftigung in der Natur noch bekannter zu machen und zugleich
umweltfreundliches und naturkonformes Bewusstsein zu fördern. U. a. durch
eine gezielte Ausbildung der Reiter in Richtung Landschaft- und
Umweltschutz.
Ein Wanderreiterdorf zum „hereinschnuppern“, geführte Ritte durch die
Eifel zum Symposium, ein Sternritt und gesellige Veranstaltungen
komplettieren diesen Event, der sich natürlich an alle Reiter und
Reitvereine richtet. In der Teilnahmegebühr von 139,00 € p. P. für die
drei Tage sind auch zwei Mittagessen, zwei Abendessen, Transfer und die
Teilnahme an den Abendveranstaltungen enthalten. Wer an Informationen aus
erster Hand Erfahrungsaustausch, neue Trends und Tendenzen über
Wanderreitziele, Aus- und Weiterbildung und Pferdehaltung interessiert,
wird in Prüm in der Eifel auf seine Kosten kommen.
Einen Informations-Flyer über die Veranstaltung kann von der Sport &
Tourismus GmbH, Kalvarienbergstraße 1, D-54595 Prüm, Tel. 00 49 (0) 65
51/96 56 42 oder über
info@eifelsports.de angefordert werden.
Weitere Infos zum 1. Europäischen Wanderreitsymposium können Sie auf
der Homepage
www.wanderreitsymposium.de entnehmen.
Rote Renner beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix in
der Eifel am Nürburgring
Zum ersten Mal
startete die Shell Historic Ferrari Maserati Challenge beim
AvD-Oldtimer-Grand-Prix auf dem Nürburgring.
Bei der 31. Auflage der größten
Oldtimer-Rennveranstaltung auf dem Kontinent, die vom 8. bis zum 10.
August 2003 stattfand, füllten die roten Renner aus Maranello und Modena zwei Starterfelder mit je einem Rennen am Samstag und am Sonntag.
Unter den Rennsportwagen und GTs fanden sich zahlreiche legendäre Typen
wie Ferrari 250 "Testa Rossa", Ferrari 250 GTO, Maserati 300S, Maserati "Birdcage"
bis zu Ferrari Daytona Competizione und Ferrari 312P.
"Damit können die Zuschauer beim
AvD-Oldtimer-Grand-Prix besonders seltene Raritäten erleben konnten, die sonst in
keinem Starterfeld mehr anzutreffen sind", sagte Johannes Hübner, der
Sport- und Pressechef des AvD. In der Challenge, die 1997 ins Leben
gerufen wurde, sind alle historischen Rennfahrzeuge von Ferrari und
Maserati sowie der Scuderia Ferrari. Seit dem letzten Jahr wird die
Historic Challenge direkt von der Ferrari-Kundensportabteilung
ausgerichtet.
Das
Rennwochenende mit historischen Fahrzeugen aus sieben Jahrzehnten zählt zu
den traditionsreichsten Veranstaltungen auf dem Nürburgring. 1972 fand er
zum ersten Mal statt, damals noch als zwangloses Treffen von Besitzern
historischer Rennfahrzeuge, die ihre Schätze einfach ein bisschen bewegen
wollten. Mittlerweile hat sich die historische Rennszene stark vergrößert,
so dass rund 600 Fahrzeuge beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix an den Start
gebracht werden.
Viele Fahrer historischer Rennfahrzeuge zieht es
ein Mal im Jahr besonders zum Nürburgring. So kommt ein anerkannt gutes
Feld zusammen, wie es bei kaum einer anderen Veranstaltung zu bewundern
ist. Dabei ist der Nürburgring mit seiner Tradition natürlich ein Baustein
der Anziehungskraft. Vor über 75 Jahren eingeweiht ist der Ring die
älteste bestehende Rennstrecke des Landes, zudem bis 1976 der
Austragungsort des vom AvD organisierten Großen Preises von Deutschland.
Nach der erfolgreichen Premiere im Vorjahr wude beim 31. AvD-Oldtimer-Grand-Prix auf
dem Nürburgring wieder ein Nachtrennen für Rennsportwagen und GT-Fahrzeuge
der 50er Jahre mit Trommelbremsen ausgetragen.
In diesem Jahr gesellten sich zu den meist offenen
Rennsportwagen noch einige ausgewählte GT, die nur über Trommelbremsen
verfügen dürfen. Besonderes Schmankerl für die Zuschauer: Samstag Abend
war in der Schnupperzeit ab 17 Uhr der Eintritt frei, sowohl auf den
Tribünen als auch im Fahrerlager. Dann warteten neben dem Nachtrennen das
Rennen der European SportPrototypes mit spektakulären zweisitzigen
Rennwagen aus den 60er und 70er Jahren, ein 1-Stunden-Rennen für
Rennsportwagen und GT bis Baujahr 1965 mit Scheibenbremsen inklusive Le
Mans-Startvorführung und der Lauf der Rennsportwagen bis 1940 auf die
Gäste des 31. AvD-Oldtimer-Grand Prix.
Infos für 2004 beim AUTOMOBILCLUB VON DEUTSCHLAND e.V.,
Lyoner Str. 16, 60528 Frankfurt, Tel: 069 6606-262, Fax:
069 6606-260 Internet: www.avd.de
erhältlich