Welcome to German News - Deutschland Nachrichten und Informationen

Hamburger Innensenator Schill entlassen.

Das wurde auch Zeit.

Dieser rechtspopulistische Innenminister zeigte jetzt seinem ersten Bürgermeister sein wahres Gesicht, obwohl anzumerken ist, dass dieser Politiker schon immer seine Meinung klar äußerte und zeigte was er von ausländischen Mitbewohnern, Arbeitslosen und sozial Schwachen dachte.

Jetzt aber traf es nicht den "normalen" Bürger, sondern den ersten Bürgermeister und siehe da es geht auch anders.

Hamburgs Erster Bürgermeister von Beust hat Innensenator Schill nun entlassen, weil er charakterlich für das Amt nicht geeignet sei.  Laut von Beust habe ihm der umstrittene Senator gedroht, öffentlich zu behaupten, der Bürgermeister habe ein Verhältnis mit dem Hamburger Justizsenator.

Ja so ist/war der Herr Schill. Der vielgelobte Mann der sich das Bundesland Bayern als Vorbild genommen hat. Er hat dabei nur vergessen, dass München nicht Bayern und Hamburg eben eine multikulturelle Großstadt ist.

Hauptsache er konnte den rechten Rand in Hamburg abdecken und sich an den "Stammtischen" beliebt machen.

Doch Hamburg ist eben nicht eine bayerische Provinzgemeinde sondern eine weltoffene Stadt die im Gegensatz zu München selbst eine Ausstellung der Körperwelten, wie in London, unzensiert zulässt.

Anmerkung: Ab dem 30. August werden die KÖRPERWELTEN wieder unzensiert gezeigt. In hanseatisch liberaler Tradition war der Hamburger Senat in der vergangenen Woche zu dem Schluss gekommen, dass es keinen Grund gäbe, die "Ultranackten" der KÖRPERWELTEN neben den etablierten Nackten der Reeperbahn zu reglementieren. Insofern bleibt zu hoffen, dass auch in Zukunft die Verbots- und Zensurbemühungen um die KÖRPERWELTEN in München das bleiben was sie waren: Eine einmalige Provinzposse.*

Wir sind froh dass Hamburg wieder auf dem richtigen Weg ist. Körperwelten unzensiert - Schill weg.

...schade dass es immer so lange dauert.

(gb)

* Quelle: Institut für Plastination - Körperwelten